Ziele und Grundlagen

Versorgung, wie sie der Patient wünscht!

Schwerstkranke Patienten, die an einer unheilbaren Erkrankung leiden, benötigen im letzten Stadium ihrer Erkrankung eine besondere und vor allem umfassende medizinische, pflegerische und soziale Betreuung.

In den meisten Fällen besteht bei diesen Patienten der Wunsch, ihre letzten Lebenswochen schmerzfrei zu Hause im Kreis ihrer Angehörigen zu verbringen. Im Gegensatz zu diesem Wunsch verbringen heute in Deutschland die meisten Patienten ihre letzten Tage und Wochen im Krankenhaus. (Tendenz jedoch fallend)

Mehr Zusammenarbeit und Spezialisierung

Im ambulanten Bereich werden oft die Behandlungsmöglichkeiten z.B Morphin-Pumpe zur Schmerztherapie, nicht ausreichend eingesetzt, z.B. einfach weil die hierzu nötige Zusammenarbeit von Pflegedienst und niedergelassenen Ärzten nicht ausreichend eingeübt ist. Die bisherigen Modellprojekte in Deutschland konnten jedoch zeigen, dass durch eine höhere Qualifikation und Vernetzung im ärztlichen sowie im pflegerischen Bereich schwerkranke und sterbende Patienten öfter in ihrer häuslichen Umgebung verbleiben können. So gibt es zwischenzeitliche Netze wie dieses die die Zusammenarbeit vieler koordinieren und auch vernetzen.

Zusammenarbeit und Spezialisierung

Über 70 % dieser Patienten kann dadurch ein Sterben zu Hause ermöglicht werden. Um diesen Wunsch zu erfüllen, bedarf es einer umfassenden ambulanten palliativ-medizinischen und palliativpflegerischen Versorgung, die durch kooperative und interdisziplinäre Zusammenarbeit geprägt ist und auf der Basis eines sektorenübergreifenden, die stationäre Versorgung einbindenden ganzheitlichen Ansatzes arbeitet.

Die Rolle des Hausarzt

Der betreuende Hausarzt nimmt in diesem Versorgungskonzept eine zentrale Rolle ein, in dem er notwendige diagnostische, therapeutische und pflegerische Maßnahmen koordiniert und den Patienten und deren Angehörigen in der letzten Lebensphase durch eine intensive Betreuung und Beratung zur Seite steht.